Archive | Wohnungspolitik RSS for this section

Tag der offenen Tür in der Sonnenallee 101

Die Neuköllner Bezirksgruppe der Berliner MieterGemeinschaft lädt Nachbarinnen und Nachbarn, Bekannte und Unbekannte zu einem Tag der offenen Tür in die Beratungsstelle in der Sonnenallee 101 ein.

Nach einige Gesprächsrunden im Verlauf des Nachmittags spielt uns am Abend die »Gruppe Miksĉifona« auf und es gibt einige kulinarische Stärkungen. Herzlich Willkommen!

TdoT_Screen

Politikwechsel statt Perspektivwechsel: Damit alle bleiben können!

Donau-Fulda-Kiezinitiative bei der Eröffnung der „48 Stunden Neukölln“

14. Juni 2013: Das diesjährige Motto der „48 Stunden Neukölln“ lautete „Perspektivwechsel“. Mit einigen Nachbarinnen und Nachbarn besuchte die Donau-Fulda Kiezinitiative die Eröffnungsveranstaltung, um der Perspektive der Mieterinnen und Mieter Ausdruck zu verleihen:

Die Perspektive der Mieterinnen und Mieter in Neukölln ohne viel Geld in der Tasche ist es, über kurz oder lang aus ihrem Kiez verdrängt zu werden. Das zu verhindern hilft kein Perspektiv- sondern nur ein Politikwechsel. Wer von Neukölln redet, darf zur Verdrängung nicht schweigen!“, so die Erklärung der Donau-Fulda Kiezinitiative.

DonauFulda48Stunden

Flugblätter, Plakate und Transparent stießen auf reges Interesse und große Zustimmung. Die Botschaften durchdrangen auch den dichten Rauch der künstlerisch gestalteten Nebelwand der politischen Ignoranz, die durch Bezirksstadträtin Franziska Giffey repräsentiert war.

DonauFulda48StundenNebelwand

Hier die Erklärung der Initiative: Damit alle bleiben können!

Mietspiegel 2013: Informations- und Diskussionsveranstaltung

Der letzte Mietspiegel wurde von der durch ihre wohnungspolitische Abstinenz zu zweifelhaftem Ruhm gekommenen Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) verkündet. In diesem Jahr hatte ihr Nachfolger Michael Müller (SPD) seinen großen Auftritt. Über anderthalb Jahre ist er im Amt und hat in dieser Zeit immerhin erkannt, dass der Wohnungsmarkt nicht mehr als entspannt bezeichnet werden kann. Diese Erkenntnis hat ihn veranlasst mit dem sogenannten Mietenbündnis quasi ein Bündnis mit sich selbst abzuschließen und den Vorentwurf eines Stadtentwicklungsplans Wohnen zu liefern. Bei solchen wohnungspolitischen Großtaten ist es kein Wunder, dass die Mieten steigen. Die aus allen Ländern dieser Erde angelockten Investoren haben in Berlin freie Bahn und diese nutzen sie, wie der Mietspiegel zeigt.

Welche Entwicklungen sind für Neukölln zu erwarten und wie können sich MieterInnen gegen steigende Mieten zur Wehr setzen? Am Donnerstag, den 6. Juni wollen wir um 18:30 Uhr in der Sonnenallee 101 in den Räumen der Berliner Mietergemeinschaft darüber diskutieren.